MRSA (methicillinresistenter staphylococcus aureus)

Was können Sie selbst tun um eine Verbreitung zu vermeiden?

Wir empfehlen Ihnen vor geplanten Operationen einen Nasen- und Rachenabstrich machen und auf MRSA testen zu lassen.

So stellen Sie sicher, dass sie nicht Träger des Keimes sind und vermindern so deutlich das Risiko zusätzlicher Komplikationen(nicht heilende und infizierte Wunden) in erster Linie für sich selbst aber auch für andere.

Ein weiterer Aspekt ist, sollte es trotz aller heute sehr umfangreich getroffener Vorsichtsmassnahmen, doch zu einer Infektion kommen können Sie nachweisen, dass sie vor dem Eingriff nicht Träger des Keimes waren.

Diese Leistung wird zur Zeit nicht von den Krankenkassen übernommen!

Über die aktuellen Kosten geben wir Ihnen gern Auskunft - rufen Sie uns einfach an.

 

 

Impfschutz

Wann haben Sie zum letzten mal Ihren Impfschutz überprüft?

Gern übernehmen wir das für Sie!

Bitte bringen Sie zu Ihrem nächsten Termin einfach Ihren Impfausweis mit.

Wir überprüfen Ihren aktuellen Impfstatus und raten Ihnen ggf. zu den notwendigen Schutzimpfungen.

 

Grippeimpfung

Für den Winter 2019/20 haben wir wieder Grippeimpfstoff für Sie vorbestellt.

weiterhin gilt:

Für alle Patienten steht der deutlich wirksamere tetravalente Grippeimpfstoff zur Verfügung!

 

Den Impfstoff für die Saison 2019/20 gibt es voraussichtlich ab September 2019

Älteren Pat. wird einmalig die gleichzeitige Impfung gegen Pneumokokken (einer der Hauptverursacher von Lungenentzündungen) empfohlen und von den Krankenkassen übernommen.

Eine Auffrischung wird hier (von Sonderfällen wie z.B. Dialyse-Pat. abgesehen) zur Zeit nicht mehr empfohlen, während die Grippe-Imfpung wegen der Veränderung des Grippe-Virus ("antigen-shift") jährlich neu erfolgen muß.

 

 

 

Zeckenbisse

Im Sommer kommt es oft zu Zeckenbissen.

Nach Aufenthalt im Freien sollte man daher abends den Körper nach Zecken absuchen.

Bei Entfernung innerhalb von 12 Std. ist eher selten mit Komplikationen zu rechnen.

Die Zecke sollte mittels Zeckenzange durch vorsichtiges Drehen nach li. u. re. entfernt werden.

Eine kurzfrisitige Rötung und Schwellung der Bißstelle ist normal, verbliebene kleine "Häkchen" vom Zeckenkopf sind unproblematisch, oft lösen sie sich von selbst oder können vom Arzt entfernt werden.

Eine nach dem Zeckenbiß innerhalb der ersten Wochen auftretende kreisförmige Hautrötung sollte durch den Arzt behandelt werden, die "Wanderröte" macht ein Antibiotikum erforderlich.

Andere spätere Komplikationen der Zeckenbisse sind selten, bei Fieber und grippeähnlichen Symptomen, unklaren Kopfschmerzen, ist aber ein Zusammenhang mit dem Zeckenbiß möglich und sollte wiederum vom Arzt abgeklärt werden.

Die FSME - eine Form von Hirnhautentzündung- wird bei uns nicht von den Zecken übertragen.

Bei Urlaubsreisen nach Süddeutschland und in  einige andere europäische Regionen sollte aber an eine diesbezügliche Impfung gedacht werden.  Außer dieser  Impf-Vorsorge besteht keine andere spezifische Therapiemöglichkeit im Krankheitsfalle.